Nov

30th

Fenster zur Seele...

Wer kann das Fenster öffnen? Wer könnte sich für die Seele eines anderen Menschen interessieren? Wer kann das Fenster...schließen? ...read more...

Oct

30th

Vincent in Auvers-sur-oise...

"Die Welt war nie für jemand so wunderbaren wie dich gedacht...! Auvers-sur-oise, Ile de France im Oktober 2017...read more...

aug

31th

Vater "entsorgt"...keine Kunst...

Loyalitätskonflikt - Entwicklung der Entfremdung, oder: Führerscheinpflicht für den betreuenden Elternteil !?... read more...

jan

09th

Meine Zeit mit Cezanne...

...dass jedes Leben, jede Form der Kunst ihren Ausdruck nur durch die Prägung des Lebens selbst erfährt...read more...

dez

01th

Wenn Worte meine Sprache...

"Wenn Worte meine Sprache wären..." Faszination, Wucht und überwältigende Schönheit 00120 Vatican City, Vatikanstadt... read more...

aug

11th

Sexueller Missbrauch...

Wer nicht "davon kommt" das sind die "Opfer." Auf sexuellen Missbrauch steht lebenslang ! - für mich !... read more...

may

07th

Garten der Erinnerung...

Ein hoch interessantes Erlebnis, den Garten der Erinnerung nicht zu finden, einfach zufällig in ihm zu stehen... read more...

Apr

29th

Kunst, die im Wege steht...

Duisburg Innenhafen. Moderen Baukunst trifft Industriekultur, MKM- Museum Küppersmühle für moderne Kunst. ... read more...

Apr

19th

Glück und Freiheit

Ich mag es Momente einzufangen, die für mich Glück bedeuten, weil ich weiß, dass mir diese Gedanken Freiheit geben... read more...

Mrz

15th

Krieg und Versöhnung...

Peter Hodiamont Ausstellung auf der ehemaligen NS- Ordensburg Vogelsang in der Eifel. Expressivität der Bilder macht sprachlos... read more....

Feb

27th

Céline Braun, Gastkünstlerin...

"Anders ART". Gastkünstlerin Céline Braun. Unbeugsame Lebensfreude in verschiedenen Welten. Ein außergewöhnlicher Mensch.  read more.....

Jan

18th

Bowie isn´t gone !

"Ein kleines Stück von Dir, das kleine Stück in mir wird sterben. Das ist kein Wunder, denn dies ist nicht Amerika." Bowie isn´t gone! read more.....

Jan

16th

Macke...oder was ?

August Macke Haus in Bonn... „Es fehlt mir ein Stück von mir selbst, wenn ich Dich nicht habe.“  22. August 1909... read more.....

Nov

12th

Interview mit Vividness ART

Die Künstlerin Ute Felix von Vividness ART im Interview mit dem AtomicArtsMagazine am 12. November 2015. Kunst ist frei... read more.....

Oct

31th

Vividness ART trifft Tim Burton

Ja, Tim Burton und zahlreiche Skizzen, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Storyboards aus seiner privaten Sammlung. read more.....

Aug

20th

Rot, mal kurz angerissen

Rot und welche Fragen uns rund um diesen Farbton wirklich interessieren. Ich habe mich sehr intensiv mit der Farbe rot... read more.....

Jul

10th

Vincent Alive

"Die Sonnenblumen gehören in gewissem Maße mir!" Berlin, Van Gogh Alive.  Eine außergewöhnliche Ausstellung...  read more.....

Vater "entsorgt"... KEINE Kunst berührt auch Leben...


entsorgt






Entfremdung...

Als eine der größten Gefahren für Kinder wurde weltweit die sogenannte Entfremdung von ihren Bindungspersonen, erkannt.

Kinder benötigen für ihr gesundes Heranwachsen ein gutes Vertrauen in ihre Eltern und in die Gesellschaft.
Daher gilt weltweit die Entfremdung und der Verlust des Urvertrauens zu den Eltern bzw. zu den wichtigsten Bindungspersonen als eine der größten Gefahren für Kinder.

Die Bundesregierung bzw. das Bundesministerium der Justiz hat die Gefahr der Entfremdung erkannt und klärt mit folgenden Worten auf: "Eine wichtige Aufgabe ist, entsprechend dem Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Elternteilen einer Entfremdung des Kindes zu einem der Elternteile entgegenzuwirken. In diesem Zusammenhang haben die Erkenntnisse über das von dem amerikanischen Psychologen Gardner beschriebene sog. "Parential Alienation Syndrom (PAS)" - wörtlich übersettzt "Elterliches Entfremdungssyndrom" in Deutschland große Resonanz gefunden, so dass von einem entsprechenden Problembewußtsein in der Praxis ausgegangen werden kann."

Seit langem wird beobachtet, wie mit steigender Tendenz Elternteile versuchen, ihr Kind zu schädigen indem sie es von dem anderen Elternteil entfremden.

Bei der sogenannten Entfremdung verliert das Kind eine der wichtigsten Bindungspersonen in seinem Leben.

Willkürliche Umgangsverweigerung und Umgangsverhinderung durch ein Elternteil, ist als Warnsignal zu betrachten und deutet auf umfangreicheres Fehlverhalten und auf u.U. tiefliegende psychologische Probleme des betreuenden Elternteils.

Psychologische Probleme des betreuenden Elternteils werden zu Lasten der heranwachsenden Kinder ausgelebt.

Häufig können die Probleme des betreuenden Elternteils sogar zu traumatischen Prägungen der Kinder führen.

Die ersten Hinweise auf ein Fehlverhalten von betreuenden Elternteilen sind zu erkennen, wenn der betreuende Elternteil versucht den anderen Elternteil auszugrenzen.

hilfe






Meist sind es anfangs nur kleine Nadelstiche, die gesteigert werden,
bis sie schließlich in unbegründeten Anträgen auf Alleinsorge münden - Vermutungen auf fehlende Bindungstoleranz treten auf. Spätestens dann ist erkennbar, dass die betreuenden Elternteile nicht die Interessen der Kinder vertreten sondern gegen das Kindeswohl handeln.

Es treten unverarbeitete psychologische Probleme der betreuenden Elternteile in den Vordergrund und lassen diese betreuenden Elternteile zum Nachteil und auf Kosten der von ihnen betreuten Kinder handeln. Ein solches Verhalten von betreuenden Elternteilen ist durchaus als krankhaft einzustufen.

Ärzte und Therapeuten unterscheiden verschiedene Konstellationen in denen sich die Probleme des betreuenden Elternteils zeigen können.

/ Die Entfremdung entwickelt sich, wenn das Kind - bewußt oder unbewußt - vom betreuenden Elternteil in einen Loyalitätskonflikt getrieben wird. /

Wenn das Kind Anfangs noch äußert, mit dem nicht betreuenden Elternteil in Kontakt bleiben zu wollen, werden diese Kontakte durch den betreuenden Elternteil massiv behindert und das Kind entwickelt Schuldgefühle. Das Kind wird durch den betreuenden Elternteil verstärkt reglementiert und wird häufig in die Rolle eines Partnerersatzes gedrängt.

Kontakte des Kindes zum nicht betreuenden Elternteil, können beim betreuenden Elternteil panikartige Verlustängste auslösen. Regelmäßig werden dann Umgangstermine willkürlich abgesagt und verhindert.

Dem Kind wird durch die Entfremdungsstrategien vom betreuenden Elternteil ein negatives Bild des nicht betreuenden Elternteils vermittelt.

weg...








Es beginnt ein Loyalitätskonflikt, der schließlich in schweren psychischen Störungen des Kindes kumuliert.

Die Symptome sind deutlich erkennbar und inzwischen bei Kindern im Trennungskontext weit verbreitet.

Die betreuenden Elternteile erkennen zumeist nicht, dass sie selber die Verursacher der Störungen der Kinder sind.

Betreuende Elternteile die eine Entfremdung versuchen, stellen sich oftmals selber als die Opfer dar, werten den anderen Elternteil ab, lehnen Vermittlungsbemühungen ab, versuchen Kontakte zum anderen Elternteil zu vermeiden.


schreien...







Fachkräfte, Therapeuten und Ärzte werden oftmals gezielt als Helfer einbezogen. Oftmals ist das Agieren des entfremdenden Elternteils derartig geschickt, undurchschaubar und überzeugend, dass erst bei dauerhafter Beobachtung der Entwicklung und der Indizien, die Täuschungsversuche und Schädigungsversuche, erkannt werden können.

Entfremdende Elternteile benötigen tatsächlich Unterstützung und Zuwendung. Dies kann jedoch nicht in Form von Ausgrenzung und Entfremdung zu Lasten betroffener Kinder erfolgen.

Oftmals basiert das entfremdende Verhalten des betreuenden Elternteils lediglich auf Projektionen. Real ist hingegen das Destruktive und Unmoralische des entfremdenden Handelns.

Die Bundesregierung bzw. das Bundesministerium der Justiz klären deutlich auf, dass Kinder das Grundrecht auf Umgang mit beiden Elternteilen haben. Die UN-Kinderrechtskonvention definiert sogar das Kindeswohl über den Umgang: "Es ist grundsätzlich gegen die Interessen und gegen das Wohl des Kindes, wenn der Umgang mit einem Elternteil verhindert wird."

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Unter dem Begriff Entfremdung werden 2 Symptomkomplexe zusammen gefasst.

1. Zum einen die krankhafte Form der Entfremdung, wenn das Kind in einer Atmosphäre groß wird, in der der abwesende Elternteil herabgesetzt und ausgegrenzt wird. Das Kind, das beide Elternteile lieben möchte, wird vom betreuenden Elternteil so erzogen, dass es den abwesenden Elternteil ablehnt und die Ablehnung des abwesenden Elternteils durch den betreuenden Elternteil in die eigene Empfindungs- und Gefühlswelt übernimmt und diesen ebenso ablehnt, obwohl es keine schlechten Erfahrungen mit dem umgangsberechtigten Elternteil gemacht hat. Dann spricht man vom Entfremdungssyndrom. Das Kind, das loyal gegenüber Mutter und Vater sein möchte, muss einseitig die Loyalität gegenüber dem entfremdeten Elternteil aufgeben. Es lernt, den abwesenden Elternteil zu hassen, weil der betreuende Elternteil den Ex-Partner hasst.

...was für eine Leistung







2. Zum anderen die einfache Entfremdung, umgangssprachlich auch fremdeln genannte, ist ein völlig normaler Vorgang. Wenn das Kind seinen abwesenden Elternteil nur alle 14 Tage sieht, fremdeln Elternteil und Kind, man muss sich erst wieder aneinander gewöhnen. Man hat sich ein Stück weit auseinander gelebt. Dem fremdeln kann man durch häufigere Umgangskontakte, z.B. wöchentlich oder mehrmals pro Woche, begegnen. Auch regelmäßiges Telefonieren überwindet das Fremdeln. Kinder, die glücklich groß werden, überwinden das Fremdeln sehr schnell oder zeigen gar keine Anzeichen von Fremdeln, wenn sie zum abwesenden Elternteil wechseln.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des vafk Köln
www.vafk-koeln.de


Dieser Beitrag ist eine eindringliche und klare Aussage, was die Entfremdung von Kindern zu einem Elternteil anbelangt. Für mich persönlich sehr wichtig ist zudem der Blick auf die Parentifizierung, die Umkehrung der sozialen Rollen. Die Parentifizierung beschreibt u.a. den Umstand, dass ein Kind nach der Trennung die Rolle des betreuenden Elternteils übernimmt. Das Kind fühlt sich verpflichtet, seinerseits die nicht-kindgerechte, überfordernde und seine weitere Entwicklung blockierende „Eltern-Funktion“ wahrzunehmen. Das Kind möchte den betreuenden Elternteil „beschützen“.

Das Kind sollte niemals den Erwachsenen „schützen“, vielmehr hat der Erwachsene die Verpflichtung, das Kind zu beschützen. Ist dies nicht der Fall, entsteht eine verzerrte Familienstruktur, die für das Kind von Seiten der strukturellen Familientherapie als schädigend beurteilt wird...

...und von mir: Als höchstgradig verwerflich...


...man handelt auch durch... Unterlassung !

Keine Kunst... berührt auch Leben,
                      Leben berührt auch keine Kunst...


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