UMKEHRWELTEN


Umkehrwelten - Realität oder Vision?

Es gibt mehr als die Welt, die wir glauben zu sehen.

Die Wahrnehmung von Landschaften, liegt IM Auge des Betrachters. Was in unserem Auge während der visuellen Wahrnehmung geschieht, ist das Kunstwerk der Moderne an sich, nämlich der Prozess selbst.
Das Kunstwerk für sich, sowie auch der Prozess kann Irritationen hervorrufen, Illusionen entstehen lassen und Visionen und Trugbilder schaffen. Unser Bemühen ist es, Landschaften auf unterschiedliche Art und Weise wahrnehmen zu lassen.

Kunst berührt Leben     Leben berührt Kunst

Unsere Intention in diesem Kontext ist es, genau dies den Betrachter entdecken zu lassen, ihn interaktiv in das Kunstprojekt einbeziehen. Erst durch das Öffnen des Objektes erfährt der Betrachter die Irritation, den Prozess, die Kunst an sich.
Naiv und nackt, da die Wahrheit ebenfalls nackt und selbstlos ist. Diese Erkenntnis spiegelt sich in unseren malerischen Darstellungen, karg und klar in der Linienführung, einfach, doch voller Interpretationsspielraum.
Wo beginnt eine Landschaft, wo hört sie auf? Gehört der Hintergrund, der Untergrund, der Träger bereits zur Landschaft dazu? Gibt es einen fließenden Übergang und inwieweit nimmt dieser Einfluss auf das was visuell wahrgenommen wird?
Fragen, die der Betrachter individuell in der Lage sein wird zu beantworten, für sich ganz alleine.

Hintergrund:

Visuelle Wahrnehmung geschieht sowohl über das Auge als auch über das Gehirn. Elemente werden erkannt und interpretiert, Informationen fließen und werden mit Erinnerungen abgeglichen. Das Resultat ist was und wie wir etwas ganz Bestimmtes sehen.

Ein Objekt kann dann erkannt werden, wenn eine entsprechende oder eine ähnliche Erinnerung existiert. Die menschliche Wahrnehmung ist nicht linear, sie ist heuristisch. Betrachten wir ein Bild, so nehmen wir Dinge nicht genau wahr, die subjektiv unwichtig erscheinen oder bereits gut bekannt sind. Dahingegen werden genau die Dinge fixiert, die für uns selbst zusätzliche Informationen enthalten.

Aus diesem komplexen Prozess heraus entsteht am Ende ein Bild. Betrachtet man die Dimension des Prozesses ist die visuelle Wahrnehmung ein Kunstwerk an sich.

Schlussfolgerung:
Der Mensch hat physiologisch in keinem einzigen Moment Zugriff auf das optische Abbild, das durch das Auge tatsächlich projiziert wird; jede auch noch so kurze und kleine visuelle Wahrnehmung durchläuft einen komplexen mehrstufigen Prozess!

„Das Bild wird nie wieder in dieser Form, in der es auf der Netzhaut war, zusammengesetzt und ist insofern zerstört. Es wird nur noch die codierte Information weiterverarbeitet“ (Betz 1974; 42)

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